Die Freiheit, welche beschränkt wird, ist die Willkür, die sich auf das Besondere der Bedürfnisse bezieht.“ (Hegel 1837: 55 f., zit. Dies ist wirkliches Kommen zu sich selbst und gleichzeitige Selbstüberwindung der angenommenen Persönlichkeit. Sondern es geht vielmehr um die umfassende Frage danach, ob es ein Wesen gibt oder was es heißt, ein Wesen zu denken, das ein anderes Prinzip des Handelns hat als dasjenige, das Tiere ausmacht. Kern: Ich würde dem nicht so zustimmen. 1, 63) Sie ist schlechthin für sich, hängt nicht von anderem ab; ihr Wirken ist das freie, nur das Zusammengehen mit sich selbst, ihr Prozess ist nur der des Sichselbstfindens, – dies aber ist die Freiheit.“Der Text geht noch weiter und ist sehr bedenkenswert, aber ich will nur sagen: Da steht keineswegs „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit“ – da steht, wenn man es so kurz sagen will: „Absolute Notwendigkeit ist Freiheit“. Er hat ständig von Freiheit gefaselt, wie es das Volk und die sog. Sondern in der Frage: Was ist denn der Mensch? Nachdem Hegel die „äußere Notwendigkeit“ als „eigentlich zufällige Notwendigkeit“ und die „innere Notwendigkeit“ als „was als Ursache, Veranlassung, Gelegenheit vorausgesetzt ist“ untersucht hat, kommt er zur „absoluten Notwendigkeit“, über die er schreibt, sie „ist und enthält an ihr selbst die Freiheit: denn eben ist sie das Zusammengehen ihrer mit sich selbst. Hegels Schreibtisch steht noch heute an der Humboldt-Universität (Matthias Heyde). Ob etwas notwendig oder zufällig sei, sei immer eine Frage des Bezugsrahmens. Ich habe einfach meinem Durst Ausdruck verliehen, indem ich die Tasse genommen habe. Warum? ‘[Wenn] wir die Schuld von dem, was auf uns fällt, auf andere Menschen, auf die Ungunst der Verhältnisse und dergleichen schieben [, so ist dies] der Standpunkt der Unfreiheit und … Und rechtfertigen uns so über der Natur, die wir selbst sind. Für fichte is die praktische Vernunft der Grund der theoretischen (a. a. o., 126). 4,445) Consultare recensioni obiettive e imparziali sui prodotti, fornite dagli utenti. Und so müssen wir uns einigen dann auf irgendetwas, was wir dann gemeinsam tun. ‚Blind ist die Notwendigkeit nur, … Und mit dieser Einsicht, dass der Mensch ein Wesen ist, dass sich selber denken kann – und er sich darin grundlegend von jedem Tier unterscheidet, dass er sein eigenes Leben denkt und damit in jedem Winkelzug seines Lebens die Handschrift seines Ichs eingetragen ist. Wenn wir die Frage nach der Möglichkeit und nach der Form und Wirklichkeit der Freiheit verstehen, wenn wir das nicht verstehen, dann verstehen wir gar nichts. Die Weise, wie nach Freiheit gefragt wird, hat sie sozusagen die Freiheit schon verfehlt, weil sie die Freiheit eben als eine Tatsache behandelt, die aufzufinden wäre an diesem eigentümlichen zweibeinigen Tier. Kern: Für die idealistischen Autoren und insbesondere dann für Hegel, geht es bei der Freiheit nicht um eine vorliegende Eigenschaft des Menschen, die man einerseits als Tier betrachten kann und die man darüber hinaus noch die Eigenschaft feststellen könnte, dass er Freiheit hat. Was heißt das genau? Lustige, erstaunliche, bedenkenswerte und lehrreiche Zitate von G.W.F. Diese Normativität ist ja keine, die darin besteht, dass irgendjemand sagt, du sollst erkennen, so wie es niemand sagt: Du sollst alle Autos dieser Welt besitzen. Die Zehn Gebote wurden mal aufgeschrieben, das Zwölftafelgesetz wurde auch – also es gibt schon immer wieder Normen, die aufgeschrieben werden, schon von frühester Zeit an. Laut Hegel ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit. „. Informationen über Georg Wilhelm Friedrich Hegel Philosoph, Begründer der Abfolge These-"Anti"These-Synthese, "Phänomenologie des Geistes" (Deutschland, 1770 … Was unterscheidet die beiden jetzt nun, weil das sind ja beides Triebe, also auch der Trieb der Erkenntnis ist sozusagen ein Trieb. Der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (picture alliance / dpa / akg)Politikwissenschaftler über Hegel - "Er ist vernutzt worden"Das Denken Georg Wilhelm Friedrich Hegels sei immer wieder genutzt worden, um Positionen zu stützen, die sich bei Hegel so nicht finden, sagte der Politikwissenschaftler Herfried Münkler. Hegel stimmt dem unterfangen zu: „das fichtes he system ist bekanntlich das kantische in eine höhere Abstraktion erhoben und konsequenter durchgeführt. Dieser Christ lebt in wilder Ehe, ist arrogant und selbstgefällig, verfälscht geschickt seine wahre Tätigkeiten in der DDR und wurde mit seinem Blabla über die Freiheit auch noch BD Deutschlands. Palzer: Das ist ein Stichwort, anthropologische Differenz sozusagen. Da das Sein (die Realität) aber immer nur als individuelle Widerspiegelung im Bewusstsein existiert, wird beispielsweise eine jede Krise immer erst dann beendet, wenn sie „im Kopf“ beendet wird. Die Philosophin Andrea Kern hat sich eingehend mit dem Werk Hegels beschäftigt (picture-alliance / dpa / Jan-Peter Kasper). Sondern es geht vielmehr um Freiheit als die Fähigkeit, sich durch einen unbedingten Grund zu bestimmen. Sehr gute Diskussion! Band 6, Frankfurt a. M. 1979, S. 245-269.: Vom Begriff im allgemeinen Indem dagegen der Mensch anerkennt, daß, was ihm widerfährt, nur eine Evolution seiner selbst ist und daß er nur seine eigene Schuld trägt, so verhält er sich als ein Freier und hat in allem, was ihm begegnet, den Glauben, daß ihm kein Unrecht geschieht. "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit" ist keine politische Losung, sondern Quintessenz des Verständnisses von Freiheit im dialektischen Materialismus. Die Philosophin Andrea Kern greift in einer Buchreihe zum Deutschen Idealismus just diese Fragen erneut auf und erörtert im Gespräch mit Thomas Palzer, wie wir eine Einheit von Natur und Geist verstehen könnten. Aber wir merken eben gerade, dass wir uns zwar nicht verbal, aber wir müssen uns rechtfertigen, weil wir sonst die Natur zerstören. Das heißt, die Natur ist in der Tat dem Geist untergeordnet. Denn Hegel sei eigentlich ein Philosoph der Freiheit gewesen, betont er. Hegel unterstellt, daß die logische Notwendigkeit, die in der Erklärung einer Sache in bezug auf ihren Begriff und das Verhältnis ihrer Bestimmungen anzutreffen sein muß, zugleich ein Argument für die Notwendigkeit der Existenz der Sache und damit für ihre Rechtfertigung bilden würde. Engels schreibt im Anti-Dühring: „Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Sicherlich ist, das, was Hegel über Freiheit und Notwendigkeit gesgt hat, bedenkenswert, und auch das, was Engels daraus gemacht hat, ist natürlich nicht dumm. Das heißt, der Gedanke ist, dass Freiheit gar nicht darin besteht, zwischen einer Banane oder einem Apfel zu wählen und zu fragen: War diese Entscheidung wirklich frei? Freiheit ist Einsicht in die . Die entstehende Sinnkrise wollte die Philosophie bewältigen, vor allem in Gestalt von Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Hegel differenziert zwischen einer abstrakten F., die als Nichtabhängigsein von einem anderen und reines Sich-auf-sich-selbst-Beziehen zu verstehen ist, und einer konkreten F., in welcher die Einsicht in die Notwendigkeit (des anderen seiner selbst) zum Ausdruck kommt. Die Erkenntnis hatte Engels beim Philosophen Hegel aufgegriffen und im Anti-Dühring verarbeitet: „Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Das bestreitet natürlich auch Hegel nicht. Kant hatte die Grenzen der Vernunft aufgezeigt, doch Hegels Philosophie gab die Garantie dafür, dass die Vernunft dennoch in einer Welt wirksam ist, die bar jeder Vernunft scheint. Ich denke, da wäre es falsch, das als eine Arbeit zu verstehen, die sich vor allem mit Hegel auseinandersetzt, sondern es geht eigentlich in erster Linie um die wiedergewinnende Aneignung mit der philosophischen Tradition, zu der Hegel gehört. Und dadurch versteht er seine eigene Freiheit als eine durch Natur gewordene, aber doch nur aufgrund seiner Freiheit. Warum Hegel jetzt? Was hat Hegel sozusagen erkannt? Nur der Mensch kann sein Begehren derart entfesseln, unbegrenzt sein. Sie sprechen die die Arbeit unseres Zentrums in Leipzig an und die Buchreihe Analytischer Deutscher Idealismus. Das sind für Hegel zwei Seiten derselben Medaille, denn man könnte ja sozusagen denken, weil ich bestimmungslos bin, ist nichts. Also Freiheit, Natur, Naturalismus, der eben bestreitet, dass es einen Widerspruch gibt zwischen einem Körper, der Gesetzen unterliegt, und dem menschlichen Geist, der frei ist. Sondern was Hegel vielmehr denkt, ist, dass die Naturzerstörung, die wir heute betreiben, nicht Ausdruck von zu viel Geist ist, sondern ein Ausdruck eines Mangels an Geist. Und zwar nicht, weil die Autoren dachten, dass die Freiheit wichtiger sei als alles andere, sondern weil sie erkannt haben, dass die Freiheit das Prinzip der Daseinsweise des Menschen ist und damit also alle Themen und Gegenstände betrifft, über die der Mensch nachdenkt. „Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Menschen kommen sozusagen nicht in der Welt vor, so wie Steine in der Welt vorkommen, sondern als Mensch beziehe ich mich auf einen anderen Menschen als einen, bei dem ich in mir bin und zugleich von ihm verschieden. Kern: Die Natur hat ein eigenes Prinzip, und der Mensch hat sich aufgeschwungen, dieses Prinzip der Natur zu vernichten. Das heißt, wir müssen uns gegen über uns selber rechtfertigen, aber nicht gegenüber der Natur, in diesem Sinn, wenn wir die Natur als etwas beschreiben, was wir nicht sind, also in der Redeweise, der wir die Natur von uns unterscheiden. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit. Unter falscher Berufung auf Hegel wurde Freiheit zur bloßen Affirmation der Notwendigkeit erklärt, was in jenen Zeiten im mittel- und osteuropäischen Raum das Bild Hegels verzerrt und zu einem ideologischen Missbrauch seiner Philosophie als einer der … Darin zeigt sich also, dass hier nicht einfach eine instinktgesteuerte Bewegung stattgefunden hat, als meine Hand zu der Tasse ging, sondern dass sich in dieser Bewegung Geist manifestiert hat, und zwar auch und auch dann, wenn ich vorher gar nicht lange nachgedacht habe. Ich finde es in mir vor. Das ist also, wir glauben, ja, wir hätten einen Grund. Palzer: Da kommen wir zu meiner Abschlussfrage, weil das, woran sich sozusagen die Moderne wirklich abgearbeitet hat, ist an dem Hegel-Satz: Das Vernünftige ist wirklich, und was nicht wirklich ist, ist nicht vernünftig. Im Zuge der Aufklärung begann man daran zu zweifeln, dass die Welt nach den Vorstellungen der Religion verfasst sei. Das ist die eine Seite, und die andere Seite, das also ich selbst als Subjekt die Quelle einer unbedingten Bestimmung bin. Doch das Zitat beinhaltet auch ein großes Definitionsproblem: Wer bestimmt in dieser Situation, was notwendig ist? Es gibt buchstäblich keine Bestimmung an mir, die mich ausmacht. Und Hegel hat das auch genauso gesehen, dass also die eine Seite der Idee der Selbstbestimmung die Bestimmungslosigkeit des Menschen ist. Zitate des Hegel eine Sammlung. Erhellend verbindet er darin viele Details aus Hegels Leben mit der Kulturgeschichte seiner Zeit – bisweilen fehlt jedoch der kritische Blick. Ich sage jetzt mal – im Erbe des Christentums –, ja, ich muss die Natur unterwerfen und forme sie so zurecht, dass ich ständig Nogger-Eis aus dem Automaten ziehen kann. fertigung. Heute erleben wir eine ganz ähnliche Situation: Es wachsen die Zweifel daran, dass sich alles umstandslos naturalisieren und auf diese Weise verstehen lasse. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit. Ich beziehe mich bewusst dabei nicht auf die Naturgesetze, wie es Engels wohl getan hat, sondern mehr im Hegelschen Sinne auf die Selbstüberwindung/ Selbstfindung. Das ist nicht die Perspektive, in der Hegel den Menschen als freies Wesen betrachtet, sondern bei all den Autoren und insbesondere bei Hegel geht es darum, die Freiheit als eine Sache von alles oder nichts zu denken. Und darin zeigt sich erst mal in diesem entfesselten Begehren selbst schon die geistige Seite der Naturzerstörung. Zugleich aber ist das eben bei einem selbstbewussten Leben eins, dass ich diese Tasse nehme, ist etwas, dessen ich mir bewusst bin. Was hat der gesagt? Die Natur ist das Reich des Zufälligen. Was ich sagen wollte: Es ist ein Elend mit diesen angeblichen Zitaten. Der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (picture alliance / dpa / akg), Kann ein vor 250 Jahren geborener Philosoph helfen, die gespaltene Gesellschaft unserer Zeit zu einen? Ich kann die Frage beantworten, was ich getan habe. Aber darin besteht nicht die Normativität des Geistes, sondern umgekehrt, die Normativität des Geistes besteht ja darin, dass der Geist als solcher und damit sozusagen, dass das menschliche Wesen als solches sein Leben in der Dimension von etwas ist wahr / etwas ist falsch, etwas ist gut / etwas ist schlecht, etwas ist richtig / etwas ist falsch, in dieser normativen Dimension führt, ja das, was immer es tut, es sich in dieser Dimension bewegt und also das, was es tut, mit einem Bewusstsein dieser Unterscheidung unternimmt, im Lichte dieser Unterscheidung, das ist gemeint mit der Normativität, und das ist sozusagen gemeint mit der Idee der Erkenntnis. Welchem Wort steht sozusagen das entgegen? Geburtstag des gebürtigen Schwaben und Meisterdenkers Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der am 27. Palzer: Hegel, der Philosoph der Freiheit – interessant ist vielleicht auch, dass Hegel im Tübinger Stift großer Anhänger der Französischen Revolution gewesen ist, da auch Schwierigkeiten bekommen hat – Freiheit und Idealismus und jetzt, im Gegensatz zum Naturalismus. Es ist der Versuch, die Kategorien, die denkbestimmungen der theoretischen sowohl als der praktischen Sphäre, auf eine systematische Weise im Zusammenhang der Notwendigkeit darzustellen.“(hegel,ww,bd. Die Notwendigkeit ist die Vermittlung, die sich selbst aufgibt, - sie ist an sich die Freiheit. Schöne und kluge Zitate zum Nachdenken. In der Coronakrise wird vielen Menschen bewusst, wie wichtig ihnen ihre Selbstbestimmung ist. Einerseits ist klar, wenn ich mein Begehren einfach unbegrenzt entfessle und alles dafür tue, es zu befriedigen und dadurch die Natur zerstöre, ich einerseits erst mal dieses Begehren selbst zum Maßstab meines Handelns mache. Und da ist der Abstand zwischen Kant und Hegel sehr groß. Die Herausforderung ist es, ein Wesen zu verstehen, dem ein Prinzip des Handelns zugrunde liegt, das Ich heißt – Ich, Freiheit, unbedingte Selbstbestimmung. Und dann findet etwas Nicht‑Geistiges statt, nämlich dass er eine Tasse in die Hand nimmt. In diesem Sinne ist auch eine Einsicht in die Notwendigkeit, die absolute Notwendigkeit zu verstehen. Ich will das machen und so weiter. 107. Internationaler Hegel-Kongress der Internationalen Hegel-Gesellschaft/33rd International Hegel Congress of the International Hegel Society) with deadline in … Die Philosophin Andrea Kern lehrt an der Universität Leipzig Geschichte der Philosophie. Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit., Erweiterte Suche 200.000 Zitate in D E Zitat von Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Das ist ja die Pointe. Der Satz den Engels da zitiert, steht im §147 der Enzyklopädie, darin kommt das Wort Freiheit allerdings nicht vor.Ok, bis hierher hat nun eh keiner gelesen. Und jetzt? Es hat was mit der Normativität zu tun, aber nicht ... also eine falsche Vorstellung von Normativität – die hat ja auch Hegel in seinen Schriften immer wieder angegriffen – ist ja die, dass man denkt, Normativität des Geistigen besteht darin, dass es bestimmte Normen gibt und die sagen, was zu denken ist, was zu tun ist. Als Naturwissenschaftler ist mir die Beziehung von „Freiheit“ und „Einsicht in die Notwendigkeit“ immer sehr plausible gewesen, weil nur frei handeln kann, wer weiß worauf das hinausläuft. JEDOCH, jede(!!!!) Oder, um es mit Hegel selbst zu sagen: „Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit – ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit … Schellings spatphilosophie ist der Kritik des zusammenlegen von notwendigkeit und freiheit. Demokraten hören wollen. Ich will das wissen. (Schließlich redet Hegel ja in seiner Schrift über die: Philosphie der Religion und keineswegs auch nur andeutungsweise über -Naturgesetze.) Die Wendung “Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit” geht auf Georg Wilhelm Friedrich Hegel zurück und wurde danach von einigen Philosophen und anderen Texte-Schreibern aufgegriffen. Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit. Kern: Wenn also jetzt sozusagen der Geist sich von der Natur unterscheidet, dann unterscheidet er sich selbst als das Reich von unbedingter Notwendigkeit und Freiheit vom Reich dessen, was bloß zufällig ist. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen. Kann ein vor 250 Jahren geborener Philosoph helfen, die gespaltene Gesellschaft unserer Zeit zu einen? Und ich denke, Hegel hat diesen Gedanken durchgearbeitet, indem er sie von der Frage gestellt hat, was es heißt, dass der Mensch ein Wesen ist, dass sich selber denken kann. Also, das heißt – und das finde ich einen wichtigen Gedanken bei Hegel – dass die Unterscheidung zwischen Natur und Geist, ihr Zuhause, wenn man so will, in der Selbsterkenntnis des Menschen hat. Hegel, Engels, die Freiheit und die Notwendigkeit. Hegel ZitateGlückseligkeit Hegel ABCphilDE m.herok. Als ich die Tasse genommen habe, habe ich nicht lange darüber gegrübelt: Was soll ich jetzt tun? Nur dass er mit dieser Tatsache in der Welt sozusagen anfängt zu sprechen. Zitate schöne und kluge Zitate zum Nachdenken.Zitate über viele Themen des Lebens. Aber ich denke nicht, dass man Hegel so lesen sollte, als würde er da in diese Richtung argumentieren. Es ist das faszinierendste Thema des Menschseins überhaupt und in der echten Menschwerdung unabdingbar. Deutschland feiert in diesem Jahr den 250. Diese Überwindung des Selbst ist nur möglich, wenn eine höhere Struktur, eine höhere strukturelle Ordnung als Hintergrund angemommen wird. Dazu war er selbst, wie wir alle wissen, ein viel zu großer Freund auch der sinnlichen Freuden. Er hat erkannt, dass diese Unterscheidung selber notwendig ist. Und dann sehen wir ja den Unterschied zum Tier. 1.4.1 Freiheit als Grundbegriff der Philosophie überhaupt „Freiheit“ gehört ohne weiteres zu den großen Grundworten der Philoso-phie, die immer wieder als solche auch beschworen worden sind. Die Natur ist einerseits eine notwendige Voraussetzung des Geistes, aber sie ist dies nur um Willen der Verwirklichung von Freiheit. Somit spricht Hegel von Selbstfindung. Der Mensch ist zwar seinem Körper ausgeliefert und untersteht den Naturgesetzen, scheint aber gleichzeitig frei zu sein. Die Frage ist, wie kann man die Idee eines Tuns verstehen, das sich selbst begründet? Wie geht das zusammen? Einerseits Tier, dessen Körper Gesetzmäßigkeiten unterworfen ist, die sich nicht selbst hervorgebracht haben – andererseits geistbegabt, folglich in dem, was wir tun, frei. Wer bin ich? Meine Interpretation geht sogar so weit, dass ich sage: Höchste Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit. Das heißt, selbstbewusste Wesen sind solche, die sich auf andere so beziehen, dass sie sie anerkennen. Auch Georg Wilhelm Friedrich Hegel, geboren 1770, machte den Freiheitsbegriff zu einem seiner zentralen Themen. Aber was sie eben eint, ist der Gedanke, dass wir überhaupt gar nichts begreifen, wenn wir weder also über den Menschen noch über, wenn man salopp sprechen will, über Gott und die Welt. August 1770 in Stuttgart geboren wurde. als praktische Philosophin und Ärztin bin auch ich immer wieder über dieses angebliche Zitat gestolpert, bzw. „. Also daran sieht man, dass es bei der Unterscheidung zwischen Geist und Natur überhaupt nicht darum geht, zwei Sachen miteinander in Beziehung zu setzen – den Geist einerseits, die Natur andererseits. Natürlich gibt es auch festgeschriebene Normen. Hegel wendet den Ausdruck List der Vernunft auf den Endzweck der Welt an, das Bewusstsein des Geistes von seiner Freiheit. Wenn Sie mich fragen: Was haben Sie denn da vorhin gemacht? (Foto: DLA Marbach)Philosoph Vieweg über Hegel - "Bei Hegel sind Freiheit und Vernunft immer verknüpft"Georg Wilhelm Friedrich Hegel werde oft missverstanden, sagte der Philosoph Klaus Vieweg im Dlf. . „. Ja, ich meine die größten Freiräume besitzt man bei einer Einsicht in die Notwendigkeit, in die unabhängig vom Bewusstsein des Einzelnen existierenden Gesetzmäßigkeiten der natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt. Zuletzt erschien von Andrea Kern: „Sources of Knowledge: on the Concept of a Rational Capacity for Knowledge", Cambridge: Harvard University Press 2017. nach Taylor 1993: 510) Betrachten wir nunmehr die Gesinnung der Alten in Beziehung auf das Schicksal näher, so gewährt uns dieselbe gleichwohl keineswegs die Anschauung der Unfreiheit, sondern vielmehr die der Freiheit. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ja, wir glauben, das ist Freiheit, nur weil wir glauben, dass darin Freiheit liegt, tun wir all das, kämpfen wir für noch mehr Verkehr und so weiter. Wenn der Staat also aus vernünftigen Gründen Partys verbietet, dann schränkt er Hegel zufolge keine Freiheit … – stößt der Mensch auf die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen Natur und Geist. Die Seite wurde erstellt und wird gehostet von INDAL in Münster. Das sieht man, wenn man sich diese Beschreibung klarmacht, dass das Geistige nichts ist, was im Kopf stattfindet, so als würde das Geistige darin bestehen, dass jemand etwas überlegt oder denkt oder grübelt. Hegel war nicht gläubig, aber er näherte sich mit seinen Studien über die Religion an diese Grundthematik der abendländischen Religion an. Und genau das ist bei Menschen nicht der Fall. Wir müssen uns und unser Tun explizit machen. Deswegen kommt ja die Bedürfnisbefriedigung nie an ein Ende. Der Philosoph Friedrich-Wilhelm Hegel hat es noch etwas anders gesagt: "Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit." Also, was ihn beschäftigt hat, ist eben überhaupt das Dasein des Menschen zu verstehen. Meine Lesart der wichtigen Passagen zu dieser Frage: In der Schrift "Das Werden des Geistes" aus dem Jahr 1803 schreibt Hegel: "Die Natur, indem sie das Andersseyn des Geistes ist, ist sie für sich das sich selbstgleiche, das nicht weiß, dass es ein anderes, entgegengesetztes ist, oder das sich in seiner sichselbstgleichheit nicht ein anderes ist, und daher in Wahrheit ein anders an sich selbst ist.". Das Bedürfnis steht am nächsten Tag ja wieder auf. Also wir sind viel stärker in die Natur eingebunden, als wir noch dachten. So einer wird gebraucht. In diesem Sinn haben sie die Freiheit als zentral erkannt, und insofern haben sie erkannt, dass sozusagen alle Themen, über die wir nachdenken, in Wahrheit Facetten und Aspekte dieses Themas der menschlichen Freiheit sind. Ich will das wissen. Freiheit besteht also in der auf Erkenntnis der Naturnotwendigkeiten gegründeten Herrschaft über uns selbst und über die äußere Natur; sie ist damit notwendig ein Produkt der geschichtlichen Entwicklung (und nicht einer Gesetzgebung eines angeblich freiheitlich-demokratischen Staates!) Es ist ja nicht immer einfach, Hegel zu verstehen, aber der zitierte §147 gibt doch noch mehr mögliche Hinweise, worauf er hinaus wollte. Daneben ist sie Ko‑Direktorin eines Forschungskollegs, das sich mit dem Deutschen Idealismus beschäftigt, mit der Philosophie von Kant bis Hegel – oder genauer: mit deren Aktualität. Um den Sinn zu verstehen, sei vielleicht noch dies zitiert: „Die Gesinnung, sich der Notwendigkeit zu unterwerfen, wie sie bei den Griechen war und den Mohamedanern noch ist, hält wohl in sich die Freiheit, aber es ist nur die ansichseiende, formelle Freiheit; vor der Notwendigkeit gilt kein Inhalt, kein Vorsatz, keine Bestimmtheit, und darin besteht noch ihr Mangel.“. Mein Leben verschwimmt in völliger Bestimmungslosigkeit, und er sagt: Im Gegenteil ist es diese Bestimmungslosigkeit. (Thomas Palzer). Die Behauptung, Hegel hätte gesagt, Freiheit sei Einsicht in die Notwendigkeit, stammt von Friedrich Engels, soweit ich das weiß, und in seiner Lesart haben wir das auch in der DDR im „Philosophie-Unterricht“ gelernt. Hegel zu den unterschiedlichsten Themen seiner Philosophie, ausgewählt von den Hegel Experten bei Hegel-System.de. „…es gibt deshalb nichts Verkehrteres als den Vorwurf eines blinden Fatalismus, welcher der Philosophie der Geschichte darum gemacht wird, weil dieselbe ihre Aufgabe als die Erkenntnis der Notwendigkeit dessen, was geschehen ist, betrachtet…“ Thomas Palzer hat die Philosophin Andrea Kern für Essay & Diskurs getroffen, um mit ihr über Hegel und die Frage seiner Aktualität zu diskutieren. Also sie ist nicht etwas, was dem Menschen gegenübersteht, als was dem Geist gegenübersteht mit einem eigenen Prinzip, mit einem eigenen Anspruch, sodass man jetzt sagen könnte, dass die Natur hat ein Recht. Der Mensch kann alles Mögliche wollen, Kühlschränke, Autos, Flugverkehr, alles Mögliche. danke für diese Erläuterungen. – eben ein sich selbst denkendes Wesen – und eben der Frage: Was ist der Mensch? Die Natur hat kein eigenes Prinzip. Dann wird nur noch an das geglaubt, an was man glauben WILL. Aber das, was heute von denen gemeint ist, die Hegel diesen Satz unterschieben, hat weder Hegel noch Engels im Sinn gehabt. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit . Darauf beschränkt sich das. Freiheit sei Einsicht in die Notwendigkeit. Es ist stets eine zutiefst persönliche Erfahrung, diese Scheinselbstüberwindung und damit wirkliche Selbstfindung. Und ich denke, mit dieser Einsicht hat der Idealismus und Hegel Ernst gemacht. Das heißt, Selbstbewusstsein besteht ja darin, dass wir uns gegenseitig Gründe nehmen und geben, warum wir etwas tun, warum ich das möchte, warum Sie das möchten und so weiter. Das heißt, die Natur ist so, wie sie ist, um Willen der Verwirklichung der Freiheit des Menschen. Hallo, Wer sagte "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit! Kern: Das heißt erst mal, das er bestimmungslos ist. „Es ist wirklich so, wie Hegel gesagt hat: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit. Hallo, Wer sagte "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit! Freiheit sei die Einsicht in die Notwendigkeit, soll Hegel gesagt haben. Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek. Ich kann auch auf die Frage nach einem Grund antworten. Lieber Herr Friedrich, Worin besteht der Unterschied zwischen dem Menschen und den Tieren? Ja, ich will mehr wissen. Geburtsjahr von Georg Wilhelm Friedrich Hegel hat der Philosophieprofessor Klaus Vieweg eine neue Biografie des großen deutschen Denkers vorgelegt. Das Missverständnis, dass sich in dieser Naturzerstörung zeigt – oder die in dieser Entfesselung des Begehrens sich zeigt –, ist, dass wir dies für den Gipfel unserer Freiheit halten, dass wir das mit Freiheit identifizieren. In den Vorbereitungen auf ein BioEthik-Seminar, nicht zuletzt angeregt durch die Corona-Debatte, war ich auf dieselbe Frage gestossen und hatte in den Hegel-Originalen nach der Quelle für den von Engels zitierten Satz gesucht. Es geht um das Verhältnis zwischen Geist und Natur, ratio und natura, Genesis und Geltung – und um die Neubestimmung dieses Verhältnisses. Die sagt, was und wer ich bin, wie ich zu leben habe, es sei denn, ich denke und bejahe diese Bestimmung. Und dieses Begehren ist selber erst mal einfach willkürlich, zufällig. Eben deswegen, weil, wie Sie am Schluss gesagt haben, der Natur, die wir selber sind, richtig.